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Die Frühjahrs-Laufveranstaltungen sind bereits in vollem Gange und die Laufsaison 2016 hat bereits seinen Median erreicht. Da ist es an der Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen und  seine persönliche Leistungsfähigkeit zu hinterfragen. Vielleicht wurden ja sogar schon ein paar Wettkämpfe absolviert, deren Ergebnisse einem Aufschluss darüber geben können, wo die sportliche Reise in der zweiten Jahreshälfte noch hingehen kann.

Doch wie kann man Ergebnisse von unterschiedlichen Laufdistanzen vergleichen? Während ein 10-km Lauf zeitweise über der anaeroben Schwelle gelaufen wird, wird ein Halbmarathon bestenfalls direkt an dieser persönlichen Marke absolviert. Für einen 5-km Lauf ist wiederum eine besondere Tempofähigkeit notwendig und der Marathon verlangt hauptsächlich nach der Langzeitausdauer.

LAUFTIPP DER WOCHE – DAS PERSÖNLICHE LAUFPROFIL ALS WEGWEISER

„Mit dem Eintragen deiner Laufergebnisse in deine persönliche Leistungsprofil-Tabelle, kannst du deine Zielzeiten für andere Distanzen herausfinden. Markiere deine Zeiten in den entsprechenden Spalten und verbinde sie mit einer Linie. Das beste Laufergebnis gibt dir deine Vision vor, welche Zeiten bei einer anderen Streckendistanz möglich wären. Der Linienverlauf zwischen deinen Zeiten, gibt dir Aufschluss darüber an welcher läuferischen Fähigkeit du noch arbeiten solltest.“

Die Leistungsprofil-Tabelle kannst du HIER herunterladen und die Auswertungsbeispiele zeigen dir, wie du dein Training optimieren kannst.

 

AUSWERTUNG BEISPIEL 1

Grün markiert ist die “Vision”, das Optimum, welches nur sehr schwer erreicht werden kann

Eigentlich würde eine 10-km-Zeit von 47:50 für rund 1:46:00 bei einem Halbmarathon reichen. Die rote Linie zeigt rechts nach unten. Das deutet darauf hin, dass die Ausdauerfähigkeit zu wenig ausgebildet ist und wahrscheinlich die langen Läufe zu kurz gekommen sind.

Mit dem Optimieren des Trainings vor dem Halbmarathon wäre eine Zeit unter den erreichten 1:55:30 problemlos möglich.

tabelle1

AUSWERTUNG BEISPIEL 2

Grün wieder die “Vision” auf der Höhe des besten Zeitergebnisses.

Im Halbmarathon ist die “beste” Zeit gelaufen worden. Das Leistungsvermögen würde eigentlich für eine bessere 5-km-Zeit sprechen. Die Ausdauerfähigkeit ist, beachtet man das Halbmarathon-Ergebnis, gut. Möchte diese Person eine bessere 5er- oder 10er-Zeit laufen, wäre im Folgetraining die Tempofähigkeit besser zu schulen. Wer schneller laufen will, muss auch im Training schneller laufen.

tabelle2

3. Juni 2016 life2live No comments

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